Rettet die Bienen!

Bienen sind unsere kleine Superhelden: Jeden Sommer fliegen Bienen in gewagten Manövern, sammeln Nektar und bestäuben Blüten. Sie sind fleißig und wichtig für die biologische Vielfalt.

75% der globalen Nahrungsmittelpflanzen sind von der Bestäubung insbesondere durch Bienen abhängig. Allein für medizinische Zwecke verwenden wir heute über 50.000 bienenbestäubte Pflanzenarten. Die Wabenbauweise der Bienen ist aus Flug- und Fahrzeugbau nicht mehr wegzudenken. Die hocheffiziente Sammelweise der Arbeiterinnen eines Bienenvolks ist beispielsweise Vorbild in Logistikprozessen, Computerprogrammen und sozialen Netzwerken.

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Die Bedeutung von Bienen als Bestäuber für Biodiversität und Ernährungssicherheit ist elementar für die Menschheit (Quelle). Doch durch giftige Pestizide, eine intensive Landwirtschaft und den Verlust ihrer Lebensräume werden die Bienen direkt gefährdet oder ihre Lebensgrundlage geht verloren. (Quelle)

Deshalb hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2018, den 20. Mai als World Bee Day ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft auch den dringenden Schutz der kleinen, aber wichtigen Tiere.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der. Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“

Was können wir tun, um die Bienen zu schützen?

1.

Wenn Ihr Honig kauft, kauft ihn regional und am besten in Bio Qualität. Gründe warum Ihr keinen Honig mehr kaufen und essen solltet, findet ihr hier: https://www.careelite.de/veganer-keinen-honig-essen/

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2.

Pflanzt im Garten oder auf dem Balkon hauptsächlich bienenfreundliche Pflanzen, wie Brombeersträucher, Ballonblumen, Gänseblümchen, Krokus, Lilie und vieles mehr. Eine ausführliche Zusammenstellung findet ihr hier. Wer es einfach haben will, kauft einfach vorgefertigte Mischungen oder sogenannte Seedballs.

3.

Nistmöglichkeiten für die Bienen schaffen, mit Bienen- bzw. Insektenhotels. Etwa drei Viertel der Wildbienenarten nisten im Erdboden und benötigen besonnte, wenig bewachsene Bodenstellen aus sandigem bis hin zu lehmigem Substrat. Gerne werden auch Hügel und senkrechte Kanten besiedelt.

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Als Insektenhotel für weitere Arten genügt schon ein einfacher Klotz aus Hartholz, in den man Gänge von 5-10 cm Tiefe und 2-8 mm Durchmesser bohrt. Auch zusammengebundene Bambusrohre und hohle Pflanzenstängel in diesen Durchmessern eignen sich gut. Im Baumarkt kannst du sowohl fertige Insektenhotels, als auch DIY-Bausätze kaufen: Für viel Platz oder wenig Platz im Garten oder auf dem Balkon.

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Wir haben einen dieser Bausätze für unser Hoteldach gebaut

Extra-Tipp: Um Plastik zu vermeiden steigen viele Haushalte mittlerweile auf Bienenwachstücher um. Tolle Sache, wenn man die Vermeidung von Plastik und Zero Waste im Sinn hat, jedoch werden auch hier Bienen ausgebeutet, um an das Wachs zu gelangen. Doch es geht auch anders, mit Pflanzenwachs. Wachstücher sind übrigens eine tolle Geschenkidee.

Nachhaltige Grüße von eurem Team #Go4Green

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